Exklusiv wohnen mitten in der Altstadt

Würzburger Hof – ein Ort zum Wohlfühlen

Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen. Wir möchten Ihnen den Aufenthalt in unserem Hause so angenehm wie möglich gestalten. Im Würzburger Hof wird die Kultur und Geschichte der Stadt erlebbar: Jedes Zimmer ist individuell gestaltet und weist einen sichtbaren Bezug zu der facettenreichen Historie Würzburgs auf. Für Ihren Besuch in der Stadt beraten wir Sie gerne persönlich und besorgen Ihnen auf Wunsch auch gerne Karten zu Ihrer Wunschveranstaltung. Seien Sie unser Gast und erleben Sie Würzburg auf eine ganz neue Art und Weise.

  • Liebevoll gestaltete Themenzimmer zur Geschichte und Kultur Würzburgs
  • Persönliche und erstklassige Betreuung durch unser Service-Personal
  • Kompetente Beratung zur Freizeitgestaltung inklusive Kartenservice
  • Zentrale Lage (bahnhofsnah) und inmitten der Innenstadt

Damit Sie sich wohlfühlen

Unser erstklassiger Service

Seit mehr als 100 Jahren zeichnet sich unser Traditionshotel und unser Service-Team durch eine außerordentliche Professionalität, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Diskretion aus. Mit 25 Mitarbeitern umsorgen wir Sie ganz nach Ihren Wünschen. In unserem Haus herrscht ein besonderer Teamgeist: Jeder Einzelne ist gern für Ihre Anliegen da. Ob im Familienurlaub oder auf Geschäftsreise – wir versprechen Ihnen, alles daran zu setzen, dass Sie sich in unserem Hotel wohl fühlen. 

 

Wie alles begann

Vom Gasthaus zum Hotel

Im 19. Jahrhundert befand sich am Barbarossaplatz das „Gasthaus zur Stadt Würzburg“: ein ebenerdiges Gebäude an der Ecke zur schmalen Oberthürgasse. Mit seinem schattigen Garten galt es schon damals als Oase im turbulenten Stadtleben. 1908 kaufte Michael Erb das Anwesen und ließ es drei Jahre lang umbauen und sanieren. 1911 eröffnete das Haus als Würzburger Hof in neuem Glanz.

Ein kleiner Schritt für eine große Geschichte

Wiedereröffnung des Würzburger Hofes

Anlässlich der Wieder- bzw. Neueröffnung des Würzburger Hofs 1911 erschien in den lokalen und regionalen Zeitungen eine großflächige Annonce:

„Erlaube mir hiermit, einer sehr geehrten Einwohnerschaft von Würzburg und Umgebung, insbesondere meiner werten Nachbarschaft sowie meinen Freunden und Bekannten, auch den HH. Geschäftsreisenden und Touristen, die ergebenste Mitteilung zu machen, dass ich am 1. Mai ds. Jrs. außer meiner seitherigen Parterrelokalitäten ein der Neuzeit entsprechendes Lokal im I. Stock eröffnen werde.
Gestützt auf langjährige Erfahrung werde ich stets bemüht sein, durch streng reale Geschäftsführung, gute Küche, garantiert reine Weine und ff. Biere aus dem Brauhause Würzburg den Wünschen meiner geehrten Gäste entgegenzukommen.

Besonders mache ich die HH. Reisenden auf meine durch Umbau neu eingerichteten Fremdenzimmer (mit elektrischem Licht), nur gute Betten, bei zivilen Preisen, aufmerksam. Bemerke noch, dass von nachmittags 4 Uhr ab helles Exportbier, direkt vom Fass, zum Ausschank gelangt. Montag, den 1. Mai (1911): Eröffnungsfeier mit Konzert. Um zahlreichen Besuch bitten Michael Erb und Frau.“

Inflation, Krieg und Bombenangriff

Ausbau und Zerstörung

Von Anfang an galt der Würzburger Hof als eine der ersten Adressen der Stadt. Im ersten Jahrzehnt seines Bestehens wurde sogar einige Male aufgestockt und angebaut– trotz Erstem Weltkrieg und anhaltender Inflation. Als sich die Konjunktur wieder erholte, entschloss sich die Besitzerfamilie Erb 1924/25 zu einem aufwändigen Neubau, der dem Hotel mit seiner teuren Inneneinrichtung einen Vorsprung vor dem nahegelegenen Russischen Hof sichern sollte. Das Haus hatte mehr als 100 Betten. Das prächtige Gebäude mit seiner stuckverzierten Hausfassade und goldfarbenen Inschrift „Würzburger Hof“ war nun schon von weitem sichtbar, wenn man sich vom Bahnhof durch die Kaiserstraße direkt auf die Innenstadt und den Barbarossaplatz zubewegte. Die Automobile der Gäste – gegenüber Pferden, Karren und Kutschen noch selten im Stadtverkehr – wurden damals vom Hausdiener geparkt und bei Bedarf vorgefahren.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die historische Altstadt von Würzburg fast vollständig zerstört. Beim schwersten Bombenangriff am 16. März 1945 brannte auch der Würzburger Hof. So wurden die Fassade inklusive der goldenen Inschrift zerstört. Von den zahlreichen Details in farbigem Marmor ist nur noch die Treppe vom Vestibül zum ersten Stock erhalten geblieben.

Zurück zum alten Glanz

Das Hotel heute

Heute erstrahlt der Würzburger Hof, wiederaufgebaut und restauriert, erneut mit seiner prachtvollen Fassade in traditionellem Schlössergelb, geschmückt mit zartem, weißem Stuck. Bis 2012 blieb das Hotel in der Gründerfamilie. Als keine Erben gefunden werden konnten, gab die dritte Generation, Gründerenkelin Martha Heinen-Kerkel und ihr Ehemann Karl Kerkel, ihr Traditionshaus mit Bedacht weiter. In den Händen der erfahrenen Hotelierin Sabine Unckell schreibt der Würzburger Hof nun seine Geschichte fort.

„Ich fühle mich sehr verbunden mit der Familie und bin stolz darauf als vierte Frau in Folge das Hotel leiten zu dürfen“, sagt die heutige Geschäftsführerin Sabine Unckell. Es sei immer ein ganz individuelles Haus mit tollen, starken Frauen gewesen. Diese Tradition möchte die Hotelierin fortführen und sogar ausbauen: Alle 34 Zimmer sind individuelle Kleinode, in denen die Chefin selbst antikes mit modernem Mobiliar, Vorhandenes mit neu erworbenen Einzelstücken kombiniert.  Jedes Zimmer wurde nach einem bestimmten stadtspezifischen historischen Bezugspunkt gestaltet, der dem Raum seinen ganz eigenen Würzburger Charakter verleiht.

„Ob Geschäftsreise oder Urlaub – wir garantieren Ihnen, einen Aufenthalt mit dem besonderen Anspruch an Behaglichkeit und Komfort“

– Sabine Unckell

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